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Ts_LanXess_DarmexTransaktion LanXess/Darmex

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat seine Aktivitäten in Lateinamerika ausgebaut. Die 100-prozentige Konzerntochter Rhein Chemie kaufte die argentinische Darmex S.A., einen führenden Hersteller von Trennmitteln und Bladdern für die Reifenindustrie. Mit dem Zukauf wurde Rhein Chemie in einem stark fragmentierten Markt zu einem der weltweit führenden Anbieter von Trennmitteln für Kautschukprodukte. Darüber hinaus erhielt das Unternehmen Zugang zur Bladder-Technologie von Darmex in Lateinamerika, einem wichtigen Markt für Reifenproduzenten. Die Produktionsstätten von Darmex liegen in der Nähe von Brasilien, einem der wachstumsstarken BRIC-Staaten, wo LANXESS in den vergangenen Jahren seine Präsenz deutlich ausgebaut hat.

Lanxess AG / Rhein Chemie, Deutschland

  • Produzent von Additiven und Spezialchemikalien für die Kautschuk-, Schmierstoff- und Kunststoffindustrie unter führenden Markennamen wie Rhenogran, Stabaxol and Additin
  • Produktionsstandorte Rhein Chemie sind in Antwerpen (Belgien), Chardon (Ohio, USA), São Paulo (Brasilien), Madurai (Indien), Qingdao (China) und Toyohashi (Japan)
  • Rhein Chemie: Umsatz von 226 Mio. € und ca. 800 Mitarbeiter; Sitz in Mannheim
  • Lanxess: Umsatz von € 5,1 Mrd. und ca. 14.300 Mitarbeiter; Sitz in Leverkusen

Darmex S.A., Argentinien

  • 1971 gegründet und bisher in Privatbesitz
  • Produktionsstätten in Argentinien (Burzaco und Merlo) und Uruguay (Colonia)
  • Kunden in über 50 Ländern und weltweit der einzige Bladder-Produzent, der Reifenhersteller gleichzeitig auch mit innovativen Trennmitteln beliefert
  • Umsatz (2010) von € 22,7 Mio.; weltweit rund 200 Mitarbeiter

IMAP M&A Consultants AG hat die Transaktion im Auftrag von Darmex S.A. initiiert, den Käufer angesprochen und die Transaktion in allen Phasen begleitet.