Hong-Kong-2_300

Phillippe Honsberg

Nach Beendigung meines Masterstudiums in Maastricht hatte ich vor, den seit langem ins Auge gefassten Beruf eines M&A Beraters in der Praxis auszuprobieren.

Mein Freund und Studienkollege Hans-Christian ging damals direkt nach unserem Bachelorstudium für ein Praktikum zu IMAP. Er hielt mich während meines Masters über seine Zeit dort, als Praktikant und später Analyst, auf dem Laufenden und so entschloss ich mich für eine Bewerbung bei IMAP.

Mein viermonatiges Praktikum war stark durch die aktuellen Stände der Projekte beeinflusst, da man als Praktikant vom ersten Tag an (nach ca. zweistündiger Schonfrist um das Praktikantenhandbuch zu lesen) voll eingebunden ist. Grundsätzlich würde ich meine Arbeit in vier Bereiche aufteilen: Recherche, Bewertung, Aufbereitung von Vermarktungsunterlagen und Unterstützung des weiteren Transaktionsprozesses. Recherchearbeiten umfassten die Suche von Informationen aus Datenbanken. Als Klassiker hierfür zählt z.B. die Käufersuche bei einem Verkaufsmandat. In die sogenannte Longlist werden Unternehmen, die durch die Recherche als passende Käufer identifiziert wurden, eingepflegt und zu den Unternehmen relevante Finanz- & Kontaktdaten hinzugefügt. In den Bereich der Bewertung fallen die Analyse von Bilanzen, G u V, etc., sowie das Prognostizieren zukünftiger Cash-Flows und schlussendlich die Bewertung von Unternehmen nach DCF, Multiple und anderen Methoden an. Die aus der Recherche und Bewertung gewonnenen Informationen werden unter anderem für Vermarktungsunterlagen wie Teaser oder Information-Memorandum gebraucht. Das Erstellen dieser, zunächst unter Anleitung eines Analysten und progressierend immer selbständiger, ist ein fast täglicher Bestandteil der Arbeit. Die Unterstützung des Transaktionsprozesses bei fortgeschrittenen Mandaten kann unterschiedlicher Form sein; vom Koordinieren von Non-Disclosure-Agreements, über Follow-up-Telefonate und Datenraummanagement. Die langweilige Arbeit, vor der sich jeder Praktikant fürchtet, gab es bei IMAP nicht. Kaffee habe ich nur mir selbst geholt und das Kopieren und Binden von Unterlagen nahm nur einen fast nicht existenten Zeitraum in Anspruch.

Nun behaupte ich, dass diese Aufgaben in ihrer Grundform in jeder M&A Beratung vorkommen, aber das Praktikum bei IMAP hebt sich aus folgenden Gründen weit von anderen Praktika ab. Das Fördern, von Praktikanten, ist sehr ausgeprägt. In der täglichen Arbeit wird man an vollwertige Aufgaben aus den oben genannten Bereichen herangeführt und übernimmt dann auch später die Verantwortung für diese. Dadurch werden der Lernprozess und die gesammelten Erfahrungen weit vorangetrieben. Dies ging so weit, dass ich schon während meiner Praktikumszeit mit einem Partner und einer Analystin zu einem Kunden nach Polen fliegen durfte, um dort an dem Arbeitskreis zu dem von mir mitentwickelten Finanzmodell teilzunehmen. Auch sonst habe ich während meiner Praktikumszeit an mehreren Fortbildungen teilnehmen dürfen. Dazu gehörten ein inhouse-Seminar zur Rhetorik & Präsentationstechnik, sowie zwei Corporate Finance Trainings; in Mannheim und in Frankfurt. Auch wurde ich auf eine Werksbesichtigung bei Mercedes mitgenommen. Zusätzlich findet all das in einer nur durch familiär zu beschreibenden Atmosphäre statt, die an jedem Arbeitstag spürbar ist.

Nach dieser Ausführung ist es denke ich sehr glaubhaft, wenn ich voller Überzeugung sage, dass ein Praktikum bei IMAP eine gute Möglichkeit bietet Praxiserfahrung zu sammeln und zwar in einer Form, die so ihresgleichen sucht. Daher freue ich mich auch außerordentlich auf meinen Jobstart als Analyst bei IMAP.